Wie klappt das mit der Wunscherfüllung?

Bestellungen beim Universum

Das erfolgreiche Buch über zuverlässige Wunscherfüllung von Bärbel Mohr, „Bestellungen beim Universum“ kennt heute fast jeder. Viele die es kennen, haben  tatsächlich immer wieder Glück mit einem bestellten und gelieferten Parkplatz, direkt am Eingang des Zielortes. Andere scheinen niemals Erfolg zu haben, nicht mal mit einer Parkplatzbestellung in einer ländlichen Region oder mit ihrer persönlichen Zielerreichung.

„Bestellungen beim Universum“, „The Secret“ oder „Das Resonanzgesetz“ sind vielleicht die bekanntesten von unzähligen „Wunscherfüllungsratgebern“ die man in Buchhandlungen finden kann. In den meisten steht ein ähnlicher Inhalt, nur in den Worten eines anderen Autoren.

Positives Denken ist nicht der Schlüssel zum Glück – es kann sogar der Wunscherfüllung im Wege stehn

Was viele dieser unzähligen Ratgeber gemeinsam haben, ist das positive Denken. Nur ist positives Denken auf Dauer aber leider erfolgsverhindernd, wie in wissenschaftlichen Studien herausgefunden wurde.

Kurz zusammengefasst kann man feststellen, dass derjenige, der sich in das wohlig-warme Gefühl des Wunschzustandes versetzt, zwar zeitweise eine gute Stimmung erlebt, zur Wunscherfüllung besserer Job / bessere Figur / mehr Geld etc., bringt ihn das aber nicht wirklich.

Um seine Wünsche und Ziele zu erreichen, muss man unbedingt aktiv werden und Tatkraft aufbringen. Das ist in einem rein entspannten Dasein kaum möglich.

Ohne Fleiß kein Preis

Warum es mit WOOP’en klappt, Wünsche zu erfüllen und Ziele zu erreichen

Als Ergebnis dutzender Studien rund um das Thema der Wunscherfüllung und Motivation entwickelte die Professorin Gabriele Oettingen* eine Methode in vier Schritten, das sogenannte WOOPen. Wichtigstes Element ist dabei, sich auch die möglichen Hindernisse, die einer Wunscherfüllung im Wege stehen, zu visualisieren.

W – Wish = Wunsch

O – outcome = Ergebnis

O – obstacles = Hindernisse

P – Plan = wie Hindernisse umgangen werden

 

Die Wirksamkeit dieser Technik ist in langjährigen Studien wissenschaftlich bewiesen und hilft einem auch dabei, sich von unrealistischen Zielen zu verabschieden.

Im folgenden Artikel im „Harvard Business Manager“ findest Du die Ergebnisse der Langzeitstudie zum „Positiven Denken“:

www.harvardbusinessmanager.de/auswirkungen-des-positiven-denkens

Du meinst, „WOOP’en“ hört sich gut an?

Mehr Informationen über das „WOOP’en“ findest Du hier: http://www.zeit.de/wuensche-traeume-hoffnung-psychologie

und hier: http://www.zeitzuleben.de/die-psychologie-des-gelingens-gabriele-oettingen/

*Gabriele Oettingen ist Professorin für Psychologie an der Universität Hamburg und an der New York University. Seit 20 Jahren erforscht sie den Zusammenhang zwischen Emotionen, Imagination, Motivation und Verhalten. Sie interessiert sich dabei insbesondere für die Bedeutung positiver Fantasien. Ihr Buch heißt: „Die Psychologie des Gelingens“.