Mein Jahresthema 2019 – die eigene Mitte finden

…  und dort bleiben

Der Wandel erreicht uns alle – jeden einzelnen. Und das wichtigste ist dabei meiner Meinung nach, seine Mitte zu finden, in diese zu kommen und darin zu verbleiben.

die eigene Mitte finden

Was bedeutet es, in seiner Mitte zu sein?

In seiner Mitte zu sein bedeutet kurz gesprochen für mich: Eine ausgewogene Balance
zwischen oben und unten, rechts und links, vorne und hinten, zu erreichen.

Es beinhaltet ein Gleichgewicht auf mehreren Ebenengeistig, emotional und körperlich, zum Beispiel:

  • körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Sich bei jedem „Aua“ wirklich zu fragen und in sich hinein zu hören: was will mir mein Körper / meine Seele damit jetzt sagen? Sich verantwortungsvoll um die eigene Gesundheit und sein dauerhaftes Wohlbefinden zu kümmern.
  • Authentisch und individuell sein – keine austauschbare Kopie die blind der Masse und ihren Parolen oder Moden folgt.
  • Seinen Raum einzunehmen und die eigenen Grenzen notfalls auch zu verteidigen. Der Satz: „Nein.“ gehört dabei zum verwendeten Sprachschatz.
  • keinen übertriebenen Materialismus zu zelebrieren aber auch nicht nur in asketischen oder himmlischen Sphären unterwegs zu sein – sondern bodenständig, spirituell und naturverbunden zu leben.
  • Weder andauernd in der Vergangenheit noch in Zukunftsvisionen zu schwelgen: Es gilt im Hier und Jetzt zu Sein. Die eigene Vergangenheit anzuerkennen, gemachte Erfahrungen zu integrieren und die Zukunft gesund, lebenswert und realistisch zu gestalten.
  • Blockierende Ängste, Selbstvorwürfe und Zweifel zu erkennen und loszulassen: dann klappt das auch deutlich besser mit der gewünschten universellen Unterstützung.
  • und vieles mehr…
In die Mitte kommen

»Die Alternative zu „links“ oder „rechts“ ist,
ein Individuum zu sein.«

Mark Passio

Woran Du erkennst, dass Du nicht in Deiner Mitte bist

Vor allem unbeteiligte Außenstehende können schnell erkennen, dass jemand sich nicht in seiner wohlfühligen Mitte befindet. Es gibt viele entlarvende Zeichen.

  • Beleidigt sein, weil andere nicht machen, was „sich gefälligst gehört“.
  • Von Null auf 180 in Millisekunden, sogenanntes „cholerisches Tourette“ – hinterm Steuer, beim Meeting und auch sonst überall.
  • Unwohlsein und verstärkte Krankheitsanfälligkeit.
  • mit seinem Schicksal hadern.
  • Miese Laune als ständiger Begleiter.
  • Ärger über vermeintliche Fehler, Missstände und Unzulänglichkeiten – bei sich selbst oder am liebsten bei anderen.
  • Grübeleien, Klagen und Sorgen wegen anderen.
  • Lästern, schimpfen und urteilen, vor allem über andere.

»Der große Jammer mit den Menschen ist,
dass sie so genau wissen,
was man ihnen schuldet,
und so wenig Empfindungen dafür haben,
was sie anderen schulden.«

Franz von Sales

Wie man seine Mitte findet?

Eins ist sicher – Es gibt kein Standardrezept!
So viele Menschen es gibt, so viele verschiedene Wege in die eigene Mitte sind machbar und möglich.

Dennoch gibt es Etappen, Maßnahmen und Vorgehensweisen, die jedem weiter helfen können, in die eigene Mitte zu finden:

  • Ein wichtiger Punkt ist vor allem, in die und zur Ruhe zu kommen.
  • Raus in die Natur – aber zu Fuß, nicht mit dem Auto!
  • Verantwortung für das eigene Leben, seine Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden zu übernehmen.
  • vorurteilslose Annahme und Akzeptanz dessen, was tatsächlich ist.
  • Öfter lieber mal Danken statt Denken.
  • Atemtechniken und körperliche / gymnastische Übungen.

Um schlussendlich in seine Mitte zu kommen und darin auch zu bleiben, ist innerer und äußerer Frieden die grundlegende Basis.

Learning by Doing – ist Deine beste und größte Chance auf dem Weg in Deine Mitte

Selbst Rom wurde nicht an einem Tag erbaut – es wächst heute noch und wird zukünftig weiter wachsen.
Genau so ist der Weg in die eigene Mitte: eine tagtägliche Aufgabe und begleitet jeden ein Leben lang – und thematisch ist er 2019 der rote inhaltliche Faden auf dieser Webseite.

In die Mitte kommen