Das Gesetz des Karma – wir ernten was wir säen

Karma

Alles, was wir denken, sagen und tun, hat eine Auswirkung auf unser Leben und das der Anderen. Da wir alle eins sind, greifen alle unsere Gedanken, Worte und Handlungen wie Zahnräder ineinander.

Ursache und Wirkung: Wie innen, so außen

Dabei formen unsere Gedanken und Gefühle unsere Innenwelt, unsere Worte und Taten formen unsere äußere Welt. So sind wir in jedem einzelnen Augenblick unserer Gegenwart damit beschäftigt, unserem Leben eine Form zu geben und beeinflussen damit unsere Realität und die unserer Mitmenschen.
Stück für Stück, Augenblick für Augenblick und Tag für Tag. Unsere Gegenwart ist nur das Echo unserer vergangenen Gedanken, Worte und Handlungen.

Jede Ursache hat ihre Auswirkung. Unser Denken formt unser Er-Leben – ob positiv oder negativ, das liegt allein an uns und unserem aktuellen Befinden. Ob wir wütend sind oder im Mitgefühl leben, beeinflusst uneingeschränkt unsere Gegenwart und damit auch unsere Zukunft. Unsere Worte und Handlungen beeinflussen unsere Welt und die unserer Mitmenschen.

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„Das Unglück, das uns heute widerfährt, ist die karmische,
auf Ursache und Wirkung beruhende Vergeltung eines Unrechts, das wir anderen zugefügt haben.
Unsere eigenen negativen Handlungen in der Vergangenheit schaffen die Bedingungen für unser jetziges Leiden.
Wenn wir es uns recht überlegen, sind wir eigentlich diejenigen, die einem anderen schaden: Wer uns Leid zufügt, häuft unseretwegen negatives Karma an und legt damit die Grundlage für sein zukünftiges Leiden.“

Dalai Lama, Der Friede beginnt in dir

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 Sei ein aufmerksamer und guter Gärtner – denn wir ernten, was wir säen

Unser Leben ist wie ein Garten. Vieles können wir dabei nicht beeinflussen, denn wir sind u.a. abhängig vom Wetter, anderen Umgebungsfaktoren und den anderen Menschen.
Doch haben wir es in der Hand, ob wir schöne Pflanzen oder Unkraut säen und wie wir diese unter den gegebenen Umständen pflegen.

Lassen wir es zu, dass andere unsere Pflanzen nieder trampeln, heraus reißen und zerstören, oder schützen wir sie vor äußeren Einflüssen? Gießen wir sie regelmäßig und entfernen wir die Schädlinge oder lassen wir alles unbeachtet wild wuchern?

„Es gibt eine Saat und Ernte guter und böser Werke.“

Buddha

Karma - Blühender Garten

Die Aufmerksamkeit, die wir unserem Leben oder Garten widmen, wie wir ihn anlegen, strukturieren, bepflanzen und pflegen, sehen wir am Ergebnis. Je intensiver wir uns um ihn kümmern, desto schöner kann er aussehen, und desto mehr können wir ernten.

„Wer da kärglich sät,
der wird auch kärglich ernten;
und wer da sät im Segen,
der wird auch ernten im Segen.“

Apostel Paulus

Leid erzeugt neues Leid

Leid, das wir erzeugen, erzeugt neues Leid. Und wenn sich alle Menschen am Bibelspruch „Auge um Auge. Zahn um Zahn“ orientieren, so wird das niemals was mit unserem dringend benötigten Weltfrieden.

Aus dieser negativ-Spirale können wir nur aussteigen, indem wir Gier und Wut durch Mitgefühl ersetzen. Denn das Karma ist eine Fessel, die uns mit früherem Leid verbindet und dadurch zukünftig neues Leid erzeugt. Nur durch die Vermeidung von neuem Leid können wir diese Fessel durchtrennen, um in Zukunft weniger Leid auf der Welt zu erzeugen. Für ein besseres Leben für alle Lebewesen.

„Für sein Denken, Fühlen und Handeln
ist jeder selbst verantwortlich.“

Verfasser unbekannt