Tipp zum Umgang mit Problemsituationen

Problemsituationen gehören einfach zum Leben dazu

Auch, wenn man einen guten Lauf hat und die Dinge reibungslos funktionieren – in unserer Welt entstehen tagtäglich größere und kleinere Problemsituationen.

Wie man in Problemsituationen die Ruhe und seine Laune bewahrt

Selten haben sich die schlechten Nachrichten und Schwingungen so gehäuft, wie in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren.
Zu den weltpolitischen Unruhen kommen bei vielen oft auch noch berufliche / gesundheitliche / familiäre und andere Probleme auf den Tisch.
Das oftmals trübe Wetter rundet das ganze dann scheinbar perfekt ab.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Man merkt manchmal gar nicht, wie man in eine schlechte Stimmung und somit eine schlechtere Bewusstseinsebene abrutscht.

Freude bringt Power
– sich Ärgern raubt Kraft!

Es gibt große Probleme, die man nicht wegatmen oder durch einen einfachen Perspektivwechsel lösen kann. Um die großen Probleme geht es hier nicht.

Hier geht es um ärgerliche Situationen, mit denen wir im Alltag konfrontiert sind. Die uns umgehend die Laune verhageln können und uns in ein unangenehmes Lebensgefühl bringen.

Problemsituationen entstehen tagtäglich und überall. Spätestens, wenn wir mit schlechten Nachrichten, neuen Skandalen oder einem unfreundlichen Zeitgenossen kollidieren, sind wir in Gefahr uns aufzuregen und in einer Negativspirale wiederzufinden.

Jeder kennt oder kannte doch einen Menschen, dem morgens die Vorfahrt genommen wurde / der ungenießbares Essen serviert bekam / der Streit mit seiner Freundin hat und der deswegen den ganzen Tag stinkig ist und kein anderes Thema mehr kennt.

„Für sein Denken,
Fühlen und Handeln,
ist jeder Selbst verantwortlich.“

unbekannter Verfasser

Solltest Du also mit einer unangenehmen oder problematischen Alltagssituation konfrontiert sein, kannst Du mit den folgenden Fragen den sofortigen Ausstieg aus einer drohenden Abwärtsspirale nehmen:

Drei Fragen die alles verändern können:

Frage Dich selber:

  1. Wo ist meine Aufmerksamkeit jetzt gerade? Nimm bewusst das Jetzt wahr und anerkenne all das, was sich gerade im Hier und Jetzt vor Deinen Augen und in Deinem Inneren abspielt.
  2. Wo könnte meine Aufmerksamkeit stattdessen sein? Erkenne, was es im Hier und Jetzt sonst noch für Dich wahrzunehmen gibt.
  3. Wo möchte ich, dass meine Aufmerksamkeit jetzt ist? Wähle bewusst, worauf Du Deine Aufmerksamkeit jetzt richtest und Du kannst umgehend spüren, dass es Dir besser geht.

Wir sind mitfühlende Wesen und es passiert häufig, dass wir uns unbewusst von äußeren Umständen und Launen anderer runter ziehen lassen. Doch damit ist keinem geholfen! Weder dem Leidtragenden, noch Dir, noch der Welt.

Indem man sich selbst in eine neutrale Beobachterposition bringt und sich nicht mitten in den negativen Emotionsstrudel des anderen mit hinein begibt, kann man in seiner Mitte bleiben.

Wer in seiner Mitte bleibt und nicht mit-leidet oder mit-schimpft, kann dem anderen vielleicht sogar einen Weg aus seiner Negativspirale zeigen.

„Lachen ist der Anfang der Befreiung.
Wir müssen lernen, weniger verbissen und
ernst zu sein und uns innerlich zu lösen.
So gesehen ist Humor
ein wesentlicher Bestandteil des Erwachens.“

Kenneth S. Leong, Jesus – Der Zenlehrer