Ganzheitliches Entgiften fördert die Gesundheit – Teil 2/2

Dieses ist der zweite Teil zum ersten Artikel: Ganzheitliches Entgiften fördert die Gesundheit, Teil 1/2

Ganzheitliches Entgiften Teil 2 / 2

Entgiften auf allen Ebenen bedeutet unter anderem auch, sich von Rollen und Gewohnheiten zu verabschieden

Das Ablegen von Rollen, aus denen man heraus gewachsen ist

Sobald man das Licht der Welt erblickt, liegen die wichtigsten Faktoren für den Charakter und die typischen Verhaltensweisen bereits mit in der Wiege.
Ob man als Einzelkind oder Geschwisterkind aufwächst, besitzt einen nachhaltigen und prägenden Einfluss. Ebenso, ob man Erstgeborener, ein mittleres Kind oder das Nesthäkchen ist.

Wer als Erstgeborenes Geschwisterkind auf die Welt kommt, wächst anfangs im „Einzelkindmodus“ auf. Sobald Geschwister das Licht der Welt erblicken, werden sie oft darauf konditioniert / trainiert, die Verantwortung für die Jüngeren zu übernehmen.

Sie müssen im Laufe ihrer Kindheit damit fertig werden, dass ihnen nicht mehr die ganze Aufmerksamkeit der Eltern zuteil wird und andererseits, dass die unbeschwerte Kindheit durch frühe Pflichten beeinträchtigt wird.

Dementsprechend fühlen sich die meisten ältesten Geschwister Zeit ihres Lebens benachteiligt gegenüber ihren jüngeren Geschwistern. Auch, wenn die äußeren Umstände dies überhaupt nicht widerspiegeln oder rechtfertigen.

Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass die Reihenfolge der Geburt prägender für den Charakter und das Verhalten des Kindes und späteren Erwachsenen ist, als der tatsächliche elterliche Einfluss!

Das soziale und zusätzlich prägende Lebensumfeld, das einen Heranwachsenden im Laufe der Jahre begleitet, besteht zusätzlich aus:
Familienmitgliedern, Freunden, Feinden, Kumpels, Lehrern, Kollegen, Vorgesetzten, ehemaligen und aktuellen Lebensabschnittsgefährten, Lebenspartnern, Nachbarn, Sportkameraden, zufälligen Bekanntschaften, Tanzpartnern und unzähligen weiteren Personen.

Diese diversen Rollen und Verhaltensmuster, die man in seinem familiären, schulischen und beruflichen Leben im Laufe der Jahrzehnte angenommen und verinnerlicht hat, lebt man größtenteils unbewusst.

Entgiften

„Die Umgebung,
in der sich der Mensch
den größten Teil des Tages aufhält,
bestimmt seinen Charakter.“

Antiphon

Eingefleischte Gewohnheiten bestimmen das alltägliche Verhalten und auch die Gesundheit:

Wer zu Schulzeiten bereits die Rolle des Klassenclowns innehatte, wird diese oft auch noch im späteren Leben spielen: im Studium / Beruf oder in der Partnerschaft und im späteren Freundeskreis.

Andererseits gehören auch Rituale oder andere Gewohnheiten, die man schon „immer macht“, dazu.

 

„Ach die Gewohnheit ist
ein lästiges Ding,
selbst an Verhasstes fesselt sie!“

Franz Grillparzer

 

Wer in seiner Kindheit mit Dauerberieselung aus der Glotze und Knabbereien auf dem Couchtisch aufwächst, behält genau diese Gewohnheit später bei.
Der durchschnittliche Bundesbürger schaut heute schon täglich 223 Minuten TV! Jeder zweite knabbert dazu Süßes, Salziges oder Scharfes. Kein Wunder ist heute bereits jeder 2. Deutsche schon zu dick. Tendenz steigend.

Wer schon in jungen Jahren die Verantwortung für „die Kleinen“ übertragen bekam, meint oft auch noch nach Jahrzehnten, sich weiterhin für das Wohlbefinden der inzwischen ebenfalls erwachsen gewordenen Geschwister einsetzen zu müssen.
Das ist für beide Seiten eine Last, die auch schnell mal zur Bevormundung werden oder in Belästigung ausarten kann.
„Gut gemeint“ ist in den seltensten Fällen auch „gut gemacht“.

„Jede Erfahrung engt ein.
Die Macht der Gewohnheit
ist der härteste Klebstoff der Welt.“

Reinhard K. Sprenger

Den Kopf frei machen und von gedanklichem Gerümpel und negativen Gedanken entgiften

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Wenn wir unsere Gedanken stets darauf richten, dass in unserer Familie „alle Krebs bekommen“, dann wird das auch weiterhin so bleiben.
Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir wegen unserer Gene das Übergewicht auf den Hüften haben, dann ändert sich auch hier nichts.
Wer davon ausgeht, dass er gewisse Dinge und Tätigkeiten „eh‘ nicht kann“, wird es auch nicht hinbekommen.

Wenn die Menschen wüssten,
wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen,
würden sie entweder weniger
oder anders denken.“

Andreas Tenzer

Kosmische Gesetze - Entgiften

Diese Prägungen, Glaubenssätze und Gedankenmuster loszuwerden, ist eine anstrengende und langwierige Angelegenheit. Es erfordert Disziplin, Durchhaltevermögen und kontinuierliche Selbstreflexion.

Vor allen Dingen erfordert es Achtsamkeit und Aufmerksamkeit im Alltag: was geht mir durch den Kopf und was gebe ich im Laufe des Tages so alles so von mir…?

„Kleine Sorgen können deshalb so groß werden,
weil wir sie unentwegt
mit unserer Aufmerksamkeit füttern.“

Ernst Ferstl

Giftspritzen dosieren, ignorieren oder entsorgen?

Ganz eindeutig sollte man sich den Herausforderungen in seinem Leben irgendwann stellen. Aber man muss sich nicht immer alles antun.

Wie schon Paracelsus feststellte, macht die Dosis das Gift. Wohlfühlen ist immer wichtig und grundsätzlich die oberste Pflicht für jeden Einzelnen.

Eine Tafel Schokolade zwischendurch, kann ein gesunder Körper gut verkraften. Jeder braucht mal „Nervennahrung“. Man kann an einer Überdosis Schokolade aber auch tatsächlich Sterben. Bei einer Amsel reicht schon ein Smartie zur tödlichen Dosis.

Beim Menschen entsprechen 10 kg Schokolade einer tödlichen Dosis. Das ist an einem Tag aber kaum zu schaffen!

 

Menschliche Giftspritzen

Personen, die eine miese Stimmung verbreiten und liebend gerne auf anderen rumhacken sollte man grundsätzlich großzügig aus dem Wege gehen.

Es ist erwiesenermaßen tatsächlich so, dass vor allem neidische und mit sich selbst unzufriedene Zeitgenossen die Tendenz zum Nörgeln und kommentierenden „Besserwissen“ haben.

„Was mich kränkt,
macht mich krank.“

Sprichwort

Vielleicht ist es nicht die beste Lösung, einem sogenannten „Arschengel“ nur noch aus dem Weg zu gehen. Wahrscheinlich ist es auf lange Sicht viel besser, an seinem Selbstbewusstsein und seinem Selbstwert  zu arbeiten.

Dennoch ist es wichtig, gut für sich selber zu sorgen und die Situationen und Menschen, die einen blockieren, schlecht behandeln oder verletzen, zu meiden und diesen deutliche Grenzen aufzuzeigen.

Der wichtigste Mensch in Deinem Leben bist DU

Der einzige Mensch, mit dem wir vom ersten bis zum letzten Atemzug klar kommen müssen und für den wir die volle Verantwortung tragen, sind wir selber.

Wer sich gut und besser um sich selber kümmert, ist nicht nur für seine Kinder, sondern auch für seine gesamte Umwelt ein nachahmenswertes und wertvolles Beispiel.

Ganzheitliches Entgiften fängt beim Fasten an und umfasst alle weiteren Lebensbereiche

Manche kümmern sich aufgrund ihrer „guten Erziehung“ lieber zuerst um das Wohl der Anderen – und bleiben langfristig auf der Strecke.

Wer sich von Anderen seine wertvolle Lebenszeit verplempern lässt, indem er sich vor deren Karren spannen lässt um deren „Probleme“ zu lösen anstatt vor seiner eigenen Türe zu kehren, wird irgendwann frustriert feststellen, dass Undank der Welten Lohn ist.

Wer will, wird einen Weg finden, um sich von seinen Belastungen und Giften zu befreien, die aus welchem Grund auch immer, die eigene Entwicklung und Entfaltung ausbremsen oder sogar verhindern.

 

„Eine Angewohnheit kann man nicht
aus dem Fenster werfen.
Man muss sie die Treppe hinunterboxen,
Stufe für Stufe.“

Mark Twain

 

Ich wünsche allen meinen Lesern einen erfolgreichen inneren und äußeren Frühjahrsputz 2018 und die wunschgemäße Erfüllung und Umsetzung Ihrer Ziele und Vorhaben.

🙂

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