Die Mind-Behaviour-Gap – die Lücke zwischen Wollen und Tun

Warum wir selten das tun, was wir wirklich wollen: Die „Mind-Behaviour-Gap“

Dieser Begriff aus der Psychologie erklärt, warum es vielen schwer fällt, authentisch zu sein. Man möchte zwar unabhängig, frei und selbstständig agieren, doch manchmal kommt einem seine „gute Erziehung“, die „Überredungskünste anderer“, „Verpflichtungen“ oder was auch immer in die Quere.

Diese „Mind-Behaviour-Gap“ beschreibt eine „Lücke-zwischen-Wollen-und-tatsächlichem-Handeln„. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben alle eine andere Ursache.

 

Eigentlich will ich nur lokal und regional einkaufen. Aber online ist so bequem und viel günstiger, da lasse ich mir doch lieber was nach Hause liefern .“

Eigentlich will ich abnehmen und wieder in mein Lieblingskleid passen. Aber es schmeckt so gut …“

Eigentlich will ich mich mehr dies und jenes … , aber…“

 

Diese Taktik, die oft einfach nur der Weg des geringsten Widerstandes ist, macht uns auf Dauer aber unglücklich. Denn unser Unterbewusstsein bemerkt diesen Beschiss.

Das liegt daran, dass das Unterbewusste Situationen nach seinem emotionalen Gedächtnis bewertet. Und das schon nach 200 Millisekunden!
Der Verstand ist etwas langsamer, dieser reagiert erst nach 900 Millisekunden mit seiner Bewertung derselben Situation….

Wenn wir nicht das machen, wovon wir im Grunde überzeugt sind und was wir wirklich wollen, kann uns das schlussendlich sogar krank machen. Zuerst sorgt es aber dafür, dass wir uns unglücklich und unzufrieden fühlen.

Erwiesenermaßen führt mangelnder Erfolg und fehlende Zielerreichung psychologisch zu:

• Frust

• Verlust des Selbstwertgefühls

• sinkender Motivation bis sie irgendwann gegen Null tendiert

• Hormonell stellt der Körper auf „Loser“ um: dies kann sogar zu depressiven Verstimmungen führen

• Psychologisch mutiert man zum OPFER anstatt aktiver Schöpfer zu sein.

„Der erste Schritt
ist immer der schwerste.“

Sprichwort

Was kannst Du tun, um dieser Falle zu entgehen?

Die Mind-Behaviour-Gap kann umgangen und hinter sich gelassen werden. Am Anfang muss dazu eine ehrliche Standortbestimmung erfolgen.

Frage Dich offen und ehrlich:

  • wie lebe ich mein Leben und wie möchte ich es viel lieber führen?
  • welche Vorhaben habe ich in der Vergangenheit bereits erfolgreich durchgeführt?
  • wie zufrieden bin ich bisher mit meiner Lebensweise und Zielerreichung?
  • welche Dinge möchte ich unbedingt in meinem Leben erreichen?

„In jedem ist ein Bild `des er werden soll.
So lang er dies nicht ist, ist nicht sein Friede voll.“
Angelus Silesius

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