Atem ist Lebenskraft – „richtiges“ Atmen ist wichtig

Atem ist Lebensenergie – atmest Du schon oder schnaufst Du nur?

Atem ist und schenkt Lebensenergie. Mit der richtigen Atemtechnik kann man sich:

  • Ausweiten
  • Beruhigen
  • Entspannen
  • Kräftigen
  • Zentrieren.

„Richtiges“ Atmen begünstigt Dich körperlich, geistig und mental.

Richtiges Atmen bedeutet eine tiefe und rhythmische Zwerchfellatmung förmlich in den ganzen Körper hinein – kein flaches und kurzes Atmen nur in die oberen Lungenflügel.

Je gestresster – desto flacher – desto unwohler

Atmung läuft automatisch und unbewusst ab. Der Atemrhythmus hängt dabei in hohem Maße vom aktuellen Gefühls- und Geisteszustand ab.

Mit zunehmendem Stress wird die Atmung reflexartig, schneller und flacher:
Der Körper wird dadurch mit weniger Sauerstoff versorgt, wodurch der innere Stresslevel steigt.

Doch nicht nur weniger Sauerstoff erreicht den Körper, sondern auch weniger „Chi“, „Prana“ oder schlicht: Lebensenergie.

Die flache Atmung beeinträchtigt auch die innere Reinigung:
Giftstoffe, die über das Kohlenmonoxid beim ausatmen wieder abgegeben werden müssen, verbleiben durch die flache Atmung in unseren Körperzellen und belasten unser System nachhaltig.

Meistens hilft es, sich zwischendurch bewusst zurück zu lehnen, und bewusst tief ein- und auszuatmen.
Und ein ausgedehnter Waldspaziergang dazu wirkt Wunder.

Einfach mal durchatmen

atem ist lebenskraft

„Die Art, wie wir ein- und ausatmen, verrät eine Menge über unsere Lebenseinstellung […].
Bei Furcht und anderen ausgeprägten negativen Emotionen ziehen sich verschiedene Körperteile zusammen;
der Atemstrom und damit auch die Energiezufuhr werden gehemmt, um derlei negativen Gefühlen möglichst wenig Raum zu lassen.
Empfinden wir hingegen Erfreuliches, strömt der Atem kräftig und lang anhaltend, damit wir vermehrt Energie aufnehmen und das Gefühl auskosten können.“
Dennis Lewis, Das Tao des Atmens

Eine falsche Atemtechnik kann auf die Dauer sogar zu Krankheiten führen

Der amerikanische Lymphologe Dr. C. Samuel West kommt zu dem Schluss, dass ein gut mit Sauerstoff versorgtes und dadurch besser durchblutetes Lymphsystem die Grundlage für eine stabile Gesundheit ist.

Durch bewusstes und tiefes Atmen wird das Blut optimal mit Sauerstoff versorgt und bleibt dadurch flüssig:
es erreicht und versorgt alle Zellen im Körper.

Auf seinem Rückweg nimmt es die Giftstoffe aus den Zellen mit und befördert diese dann beim Ausatmen über das Kohlenmonoxid aus dem Körper hinaus. Laut Dr. West werden so Heilungsprozesse jeder Art bestmöglich unterstützt.

Wer seinen körper nicht ausreichend mit frischem Sauerstoff versorgt, wird krank

Unterversorgte Zellen werden zusätzlich mit Giftstoffen belastet

Wird das Blut mit zu wenig Sauerstoff versorgt, stauen sich die verklebten Blutkörperchen im Lymphsystem.
Dort behindern sie den Abtransport der Giftstoffe.

Das verhindert einerseits die Ausleitung der Giftstoffe und zusätzlich die erforderliche Zellversorgung mit den lebensnotwendigen Mineralien.

Das führt zu einer Schwächung des Immunsystems und damit zu einer erhöhten Infektanfälligkeit.

Laut Dr. West können sich diese Gifte sogar in den Gelenken ablagern und dort Schmerzen verursachen, die dann wahrscheinlich als Arthritis diagnostiziert werden.

Zu weiteren Informationen: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesundes-atmen

Atemübungen: Kleine Ursache – große Wirkung

Ohne Aufwand, schnell, problemlos und umgehend ausprobiert:

Energie tanken

Mit einem einfachen Trick kann man umgehend und überall Energie tanken:

Das linke Nasenloch mit dem Zeigefinger zu halten und mindestens drei,
besser sieben Mal:
tief durch das rechte Nasenloch einatmen, kurz den Atem anhalten und durch den Mund wieder ausatmen.

Anspannung abbauen

Entspannung erreicht man, indem man die Übung mit dem linken Nasenloch durchführt und dabei das rechte Nasenloch mit dem Finger zu hält:

Mindestens drei, besser sieben Mal:
tief durch das linke Nasenloch einatmen, kurz den Atem anhalten und durch den Mund wieder ausatmen.