Alles hat immer zwei Seiten – die sogenannte Dualität

Nichts ist nur schlecht oder nur gut. Alles hat sein Gutes und Schlechtes. Wir leben in einer Welt der Dualität und alles hat zwei Seiten. Jeder sieht und bewertet jeden und alles aus einem anderen Blickwinkel, mit eigenem Erfahrungshintergrund und seiner individuellen Einstellung.

„Der Vogel kann Dich
durch seinen Gesang erquicken.
Und Dir anschließend
auf den Kopf scheißen.“
Kurt Weidemann

Dualität

Alltägliche Dualität

Schokolade macht glücklich – bei übertriebenem Genuss aber auch fett.
Ein Glas Rotwein am Abend ist gesund für’s Herz – eine ganze Flasche jeden Abend ist kontraproduktiv für die Gesundheit.
Tomaten sind gesund und schützen vor Krebs und anderen Krankheiten. Bei übermäßigem Verzehr können ihre Purine allerdings auch Gicht und Gelenkschmerzen auslösen.

Wie schon Paracelsus sagte: die Dosis macht das Gift. Grundsätzlich, überall und immer!

Bei den meisten Dingen im Leben ist das Sprichwort: „Weniger ist mehr“ ein sinn-und wertvolles Leitmotiv im Umgang mit was und wem auch immer.

Persönliche Dualität

Jeder will ein „guter“ Mensch sein. Zumindest will jeder nach außen hin und allen Anderen gegenüber als ein solcher erscheinen.

Grundsätzlich ist es so, dass jeder Mensch über alle potentiellen Eigenschaften, Emotionen und Gefühle in allen möglichen Ausprägungen, verfügt. Wir haben ALLES in uns.

Wie wir von frühester Kindheit an von unserem Umfeld geprägt wurden, und welche Erfahrungen wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, formt unseren Charakter, Denken und unser Handeln.

Ökonomische, ökologische und soziale Dualität

Alle wollen Fortschritt, Bequemlichkeit und Luxus. Und fast jeder braucht mindestens ein eigenes Auto, Smartphone, Laptop, Landsitz etc.

Es ist toll, wenn alle im Überfluss leben. Weniger toll ist es, weil dieser Zustand für einen Raubbau an der Natur, Ausbeutung von Menschen und weltweite Umweltverschmutzung verantwortlich ist.

Freude am Fahren mit lauter Musik ist eine tolle Sache und unverzichtbare Lebensqualität für manche.
Für die Anwohner an befahrenen Straßen ist das eine nicht zu unterschätzende gesundheitliche Belastung und Gefahr. Neben Feinstaub wissen wir heute auch sicher, dass Lärm krank macht und Hauptursache für Herz- und Kreislauferkrankungen ist. Todesursache Nr. 1 in unserem Land.

Um diesen Überfluss für das eigene Leben zu generieren und zu sichern, stürzen sich viele Menschen tagtäglich an ihren Arbeitsplatz. Sie machen Überstunden, sind am Wochenende und im Urlaub immer für die Firma erreichbar.
Die meisten haben deutlich mehr sozialen Austausch mit den Kollegen als ihren eigenen Familienmitgliedern. Dafür machen sie ja auch Karriere: auf Kosten ihrer Gesundheit, der sozialen Kontakte und so weiter.

Was will uns die Dualität sagen?

Meiner Meinung nach fordert die Dualität uns in unserem Leben dazu auf, unsere goldene Mitte zu finden.

Es soll jeder im Überfluss leben – nur nicht auf Kosten anderer. Jeder darf Freude am Fahren haben –  auf den dafür vorgesehenen Straßen und ohne andere zu gefährden oder zu belästigen.

Leben und leben lassen – jedem nach seinem Gusto und ohne andere dabei zu beeinträchtigen, zu gefährden oder zu verletzen.

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